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FAQ

Kann ich Text XY bitte als E-Text bekommen? 

Na sicher! Unter "Werke" in der Werkansicht kann man die Texte entweder einzeln oder als Paket als \*.txt herunterladen. Hier ist eine detaillierte Anleitung,.

 

Technische Anleitung zur Nutzung der MHDBDB: Texte lesen

 

Schritt 1: Werk suchen

 

1. Rufe die Webseite für die Werke der MHDBDB auf: [Werke-Liste](https://mhdbdb.sbg.ac.at/#/work/list).

2. Nutze die Suchfunktion, um das gewünschte Werk zu finden. 

    Beispiel: [Iwein](https://mhdbdb.sbg.ac.at/#/work/view/work_602). Merke dir das Kürzel (IW).

 

Schritt 2: Warten auf die Generierung der Metadaten

 

- Nach der Auswahl eines Werkes werden die Metadaten im Hintergrund berechnet. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen. 

 

Schritt 3: Textzugriff

 

- Online lesen: Klicke auf das Schriftrollen-Symbol, um den Text online zu lesen.

- Download (zukünftig): Klicke auf das grüne Symbo*, sobald diese Funktion ab nächstem Jahr verfügbar ist.

 

- Aktueller Stand: Das grüne Symbol zeigt an, ob der Text zum Download bereitgestellt wird, und zeigt die Sigle des Textes an (z. B. IW für Iwein).

 

Alternative: Textbeschaffung über GitHub

 

1. Öffne den GitHub-Account der MHDBDB: [GitHub der MHDBDB](https://github.com/Middle-High-German-Conceptual-Database).

2. Wähle zwischen den Kategorien TEI-Texte oder plain-txt-Texte, je nach Bedarf.

3. Lade die Datei mit der entsprechenden Sigle (z. B. IW) oder das gesamte Korpus herunter.

Wie zitiere ich die MHDBDB? 

Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank (MHDBDB). Universität Salzburg. Koordination: Katharina Zeppezauer-Wachauer. Seit 1992. URL: [http://www.mhdbdb.plus.ac.at/](http://www.mhdbdb.plus.ac.at/) (Abrufdatum). DOI: 10.60646/MHDBDB. 

Kann ich meine Suchabfragen speichern?

Es ist jetzt schon möglich, den Suchverlauf für eine Session einzusehen. Ein personalisierter User-Bereich war geplant, wird aber wohl nicht mehr implementiert.

Welche Metadaten sind verfügbar?

Für bibliografische Metadaten nutzt die MHDBDB BIBFRAME 2.0 (RDF), für weitere Metadatenobjekte (Personen, Orte, Ereignisse) CIDOC-CRM (RDF). Sämtliche Metadaten der MHDBDB sind ans Semantic Web bzw. an Normdaten angebunden und als Linked-Open-Data (LOD) verfügbar gemacht. 

Welche Lizenz hat die MHDBDB?

Alle MHDBDB-Annotationen haben die Lizenz CC BY-NC-SA 4.0. Die E-Texte selbst sind individuell ausgezeichnet.

Warum sind die Editionen so alt?

Das hat urheberrechtliche Gründe. Aber in Zeiten von Digitalen Editionen ist uns daran gelegen, neue Open Access-Editionen zu implementieren, sofern diese im TEI-Format vorliegen. Man möge sich bitte mit uns in Verbindung setzen. 

 

Warum dauert die Suche so lange? 

Die MHDBDB baut im Hintergrund auf RDF (Graphdaten) auf und ist ein riesiges Daten-Schlachtschiff. Zum Vergleich: Konventionelle DH-Projekte haben im Schnitt hunderttausende bis maximal einige Millionen [Triples, (https://www.digitale-edition.at/o:konde.167)] also Graph-Statements, im einstelligen Bereich. Größere (z.B. Europeana) haben 300 – 500 Millionen. Die MHDBDB hat aufgrund ihres Umfangs 6 Milliarden Triples! 

Datenverarbeitung braucht viel mehr Power als die reine Datenablage. Die Anzahl der Triples hängt von verschiedenen Faktoren ab.

- Datenumfang: Je mehr Datenquellen und Informationen in das Projekt einbezogen werden, desto mehr Triples werden erstellt. 

- Komplexität der Modelle: Wenn das RDF-Modell komplex ist und viele Beziehungen zwischen Entitäten darstellt, führt dies zu einer höheren Anzahl von Triples. 

   

Die MHDBDB ist seit über 50 Jahren im Einsatz und weist 10 Millionen Tokens auf. Jedes dieser Tokens verweisen 10-20 unterschiedliche Annotationen (vgl. Daten) und diese wiederum stehen in zahlreichen komplexen Relationen zueinander. 

Die Anfragen können derzeit teilweise bis zu 40 Sekunden dauern. Perfekt, um sich einen Kaffee zu holen! 

 

Geht das in Zukunft auch schneller? 

Wir arbeiten kontinuierlich an der Optimierung unserer Suchmöglichkeiten. Graphdaten stoßen allerdings bei so komplexen Modellen und vielen Daten irgendwann an ihre Grenzen. Die MHDBDB nutzt GraphDB, einen etablierten RDF-Triplestore, der für die Speicherung und Abfrage von großen semantischen Graphen optimiert ist. Dennoch reicht es nicht für eine vollkommen zufriedenstellende Performanz. 

Letztlich sind wir auf Entscheidungen und Entwicklungen der Universität Salzburg angewiesen, da derzeit kein uns bekannter Triplestore/kein Repositorium in- oder auch außerhalb von Universitäten die großen Mengen der MHDBDB problemlos bewältigen kann. Wir arbeiten auch im Verbund mit anderen Partnern an einer besseren Infrastrukturlösung im leistungsstarken High Performance Computing (HPC)-Bereich für österreichische Digital Humanities-Projekte [siehe [www.dhinfra.at](http://www.dhinfra.at)]. 

Bis es einen solchen „Supercomputer“ für DH-Projekte gibt, bitten wir weiterhin um Geduld.

 

Warum soll ich die neue Plattform nutzen, obwohl sie noch nicht perfekt funktioniert? 

Es gibt eine große Menge neuer Features, Vorteile und Verbesserungen gegenüber der alten Website, beispielsweise den Download von Volltexten und Annotationen, eine visuelle Suchmaske für einfache Einzelwort-Suchen, die Anbindung ans Semantic Web uvm. Wir sind uns bewusst, dass die neue MHDBDB noch in Entwicklung ist.

Wie lange wird es die „alte“ MHDBDB noch geben?

Perspektivisch sind wir leider dazu gezwungen, die „alte“ gute MHDBDB Ende 2026 vom Netz zu nehmen. Dies hängt mit gravierenden Sicherheitslücken in der Serverarchitektur zusammen, die die IT an der Universität Salzburg nicht länger bereit ist, zu tragen.